reflections

Altes und Neues...

Nachdem in letzter Zeit nicht immer alles nach Plan lief und ich lange auf der Suche nach der Lösung war, wie es besser funktioniert, schien ich nun endlich auf dem richtigen Weg zu sein.

Ich weiß selbst nicht so genau warum, aber mit einem mal fand ich Dinge, die ich sehr lange schön fand und gerne mitgemacht habe, anstrengend und nervig. Mit einem radikalen Schnitt hab ich dann versucht, das zu ändern. Mit dem Ergebins das ich zwar wesentlich zufriedner und glücklicher war, aber mir auf die Dauer was fehlte.

Also hab ich versucht, langsam herauszufinden, welche Teile meines "alten Lebens" ich, mit kleinen Änderungen, wieder aufnehmen kann und welche ich lieber ganz ablegen sollte. So langsam aber sicher glaube ich dahinter zu kommen.

Neue Menschen, neue Freundschaften, neue Aufgaben. Ein paar alte Dinge anders geregelt und schon scheint das ganz zu passen.

Leider muss ich aber trotzdem feststellen, das einige der neuen Dinge mit alten verbunden sind, die ich eigentlich ablagen wollte. Ablegen, um zu vermeiden immer wieder am selben Punkt anzugelangen, an dem alles auseinander bricht. 

Aber es gibt immer zwei Seiten von allem und jetzt stellt sich die Frage:

Akzeptiere ich diese Dinge ein weiteres mal und seh wie es mir immer wieder einen Stich versetzt? Das würde aber auch heißen: Neue Freunde/alte Freunde. Dazugehören. Eingebunden sein. Spaß haben. Aber alles um einen Preis. Aber genau diese Leute und diese Sache zu der ich dann wieder fest gehören würde, hat sich in der Zeit in der ich mich zurückgezogen habe, kaum für mich interessiert. Hat mir aber auf der anderen Seite die Rückkehr nicht schwer gemacht. Nur in mir selbst, zeigt sich auf einmal, das mehrere Wochen Abwesndheit dazu führen, einiges zu verpassen. Nur daneben zu sitzen. Wird sich das geben? Wird es schlimmer? Muss ich nur einfach mitmischen? Augeschlossen werde ich jedenfalls nicht. Ich habe Spaß. Rede mit soweit es geht. Bin dabei. Wenn auch oft nur am Rand. Aber sicher würde sich das nach einiger Zeit dazugehören geben. Oder? Aber ist es das was ich will. Stürze ich mich hier gerade in eine scheinbar neue Sache, die sich zum Schluss als das alte in neuer Verkleidung zeigt?

Oder sollte ich den Schnitt den ich einmal zur Hälfte gemacht habe gar zu Ende führen. Mit allem brechen. Etwas ganz neues anfangen. Ist es doch das was ich will. Aber würde mir dann nicht etwas fehlen? Würde ich nicht Dinge vermissen? Klar, ich würde neue Dinge tun, andere Menschen kennen lernen. Glücklich sein. Oder eben auch nicht. Kann ich dann nochmal reumütig zurück? Oder ist einmal gebrochen ganz und für immer? Wäre ich überhaupt stark genug für so einen Schritt mit allen Konsequenzen. Konsequenzen die ich in keiner Richtung abschätzen kann?

Von einigen Dingen weiß ich ziemlich sicher, das sie mir fehlen würden, von andern wiederum ganz genau, das ich drauf verzichten könnte. 

Was nun? Muss ich mich fragen was das beste ist oder das einfachste? Das sinnvollste oder das was ich gerne machen würde. Mit dem Kopf entscheiden oder mit dem Herz? Sagt doch jeder von beiden etwas anderes. Vielleicht brauche ich noch ein paar Wochen, einige Glücksmomente und Schmerzhafte Tage um zu erkennen was es ist. Ganz neu, ganz alt oder eine gute Mischung?

Sollte ich weiter darauf hoffen, das alles so wird wie ich es mir vorstelle. Soll ich handeln oder abwarten? Soll ich anfangen etwas zu ändern? Abwarten bis andere ändern oder gar andere zum ändern bringen? Oder wäre eine neue Idee doch beste.

Sollte ich spontan sein und so entscheiden? Hilft das ewige Nachdenken auch nicht weiter? Komme ich so überhaupt auf die Lösung?

Inzwischen hab ich nicht mehr so viel Angst vor neuem. Aber Angst, altes, gewohntes und liebgewonnenes zu verlieren. Muss ich mich vielleicht einfach anpassen? Gehen Dinge nunmal einfach vorbei und andere kommen wieder? Kann man ein und die selbe Sache überhaupt für immer festhalten? Oder ändert sich im laufe der Jahre automatisch alles, bis es heimlich still und leise verloren geht. Trauert man der Sache dann noch nach oder ist es selbstverständlich so? Ich fürchte so funktioniert das Leben, auch wenn es ganz schön weh tut...

18.1.09 21:15

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